Antworten zu den häufigesten Fragen
Was ist der Zusammenhang zwischen PulMotion und der Lungenliga?
PulMotion ist ein Angebot der Lungenliga basierend auf unseren Kernkompetenzen Schlaf, Atmung, Stressmanagement und Nikotinfreiheit. Alle Workshops, Messungen etc. werden von Fachpersonen der regionalen Lungenligen entwickelt und durchgeführt.
Weshalb soll unser Unternehmen in betriebliche Gesundheitsförderung investieren?
Gesunde Mitarbeitende sind kein Nice-to-have, sondern ein zentraler Faktor für nachhaltigen Unternehmenserfolg: Sie sind produktiver, zufriedener und stärken die Attraktivität als Arbeitgeber.
Ist betriebliche Gesundheitsförderung teuer?
Nein. Es ist teurer Krankheitsausfälle und Produktivitätsverluste zu behandeln, als in die Gesundheitsförderung zu investieren. Stressbedingte Produktivitätsverluste kosten die Schweizer Wirtschaft jährlich 6.5 Mrd. CHF.
Insgesamt senkt betriebliche Gesundheitsförderung die Kosten des Unternehmens durch eine Reduzierung der Absenzen, erhöhte Produktivität und tiefere Fluktuation.
Für welche Betriebe ist PulMotion geeignet?
PulMotion eignet sich für Betriebe aller Branchen ab rund 20 Mitarbeitenden, die nur über wenige Ressourcen für das betriebliche Gesundheitsmanagement verfügen. Durch die modularen Angebote können Sie auch nur einzelne Module umsetzen oder flexibel kombinieren. Sollte Ihr Betrieb bereits über ein umfassendes betriebliches Gesundheitsmanagement verfügen, können die Module von PulMotion als Ergänzung dienen.
Welche Themen behandelt PulMotion?
PulMotion umfasst die Themen Schlaf, Atmung, Stressmanagement und Nikotinfreiheit. Diese Bereiche zählen zu den zentralen Gesundheitsfaktoren. Rauchen ist der wichtigste vermeidbare Risikofaktor für unsere Gesundheit und führt zu vielen Absenzen. Stress kostet die Schweizer Wirtschaft jährlich 6.5 Mrd. CHF. Schlafmangel senkt die Konzentration und verdoppelt das Unfallrisiko.
Welche Angebotsformen bietet PulMotion an?
- Interaktive Workshops: Gemeinsam erarbeiten Ihre Mitarbeitenden individuellen Strategien für ihren Alltag, die sofort angewendet werden können.
- Referate: Kurz und knapp werden die wichtigsten Infos übermittelt – z.B. gut geeignet für einen Mittagsimpuls.
- Messungen und Screenings: um die eigene Gesundheit zu überprüfen.
- Gruppenkurse: Um gemeinsam in der Gruppe den Rauch- bzw. Nikotinstopp anzugehen. Volle Unterstützung, kein erhobener Zeigefinger. Idealerweise wird vorgängig eine Informationsveranstaltung durchgeführt, um die Mitarbeitenden für den Gruppenkurs zu motivieren.
Unser Betrieb hat mehrere Standorte. Wie sieht die Umsetzung aus?
Entweder können wir die Angebote online durchführen oder wir besuchen mehrere Standorte. Gerne können wir die geeignetste Lösung unter Ihren Voraussetzungen im individuellen Gespräch prüfen.
In unserem Betrieb rauchen viele Mitarbeitenden. Ich möchte sie beim Rauchstopp unterstützen, aber nicht in ihre Privatsphäre eindringen. Wie kann ich damit umgehen?
59% der Rauchenden möchten damit aufhören. Ein Rauchstopp ist aber nicht einfach und benötigt durchschnittlich 7-10 Versuche. Wenn Sie als Arbeitgeber ein freiwilliges Rauchstopp-Angebot schaffen, werden Ihnen viele Raucher:innen sehr dankbar sein. Diejenigen, die nicht aufhören möchten, werden zu nichts gedrängt. Für uns ist zentral: Rauchstoppkurse erfolgen ohne erhobenen Zeigefinger.
In unserem Betrieb arbeiten gewisse Mitarbeitende in Schichtarbeit. Sind die Angebote auch für diese Personen geeignet?
Ja. Alle Angebote sind praxisnah und so ausgerichtet, dass jede Person individuelle Strategien und Tipps für den Alltag mitnehmen kann. Für Schichtarbeitende bieten wir zusätzlich den Workshop «Schlaf und Schichtarbeit» an.
In unserem Betrieb arbeiten Pflegefachpersonen und Mitarbeitende ohne Vorwissen im Bereich Gesundheit. Ist ein gemeinsamer Workshop möglich?
Ja. Der Fokus der Angebote liegt auf der Umsetzung im Alltag und nicht auf dem theoretischen Wissen.